Aus welchen Teilen besteht eine Mauernutfräse?

Features

Wer Rohre oder Kabel verlegen möchte, muss Schlitze erstellen. Um diese in Beton, eine Mauer oder in eine Gipswand zu bekommen gibt es viele unterschiedliche Methoden. Die wohl beliebteste ist das Fräsen mit einer Schlitzfräse. Doch aus welchen Teilen besteht so eine Mauernutfräse überhaupt? Die Antwort auf diese Frage findest in diesem Hintergrund-Artikel.

Der Aufbau einer Schlitzfräse

Mauernutfräse AufbauEine solche Fräse ähnelt vom Prinzip her gesehen einer Handkreissäge. Allerdings gibt es hier kein Sägeblatt, sondern 2 Trennscheiben. Schließlich dient die Mauernutfräse der Erstellung von Schlitzen und nicht dem Kürzen von Materialien.

An der Unterseite findet man die bereits erwähnten Trennscheiben, die Einstellschrauben für die Schlitzbreite sowie die Fräsräder. Diese helfen einen beim Arbeiten, da das Gerät sich so leichter führen lässt.

Bei guten Geräten findet man hier außerdem noch die Spindelarretierung. Mit dieser können die Trennscheiben fixiert werden, damit sich diese beim Wechseln nicht drehen. Die Verletzungsgefahr wird so also minimiert.

Schaut man einmal seitlich auf den Mauerschiltzer entdeckt man gleich mehrere Features.

Zu Beginn sollte einem ein kleines Rohr auffallen. Hierbei handelt es sich um den Anschluss für einen handelsüblichen Industriestaubsauger. Deren Schläuche lassen sich dort anbringen, damit man während der Arbeit nicht eingedreckt bzw. eingestaubt wird. Außerdem spart man sich so auch das große Putzen nach der Arbeit. Ziemlich genial, oder?

Ebenfalls recht auffällig gestaltet sind die beiden Haltegriffe an der Oberseite der Maschine. Wozu man diese braucht, muss hier ja nicht extra erwähnt werden. Viel lieber möchten wir dir einen kleinen Tipp mit auf den Weg geben. Damit du möglichst ergonomisch arbeiten kannst, sollten beide Griffe mit Gummi beschichtet sein. Kannst du auf dem Produktfoto nicht erkennen, ob dem so ist, solltest du die Beschreibung durchlesen und Ausschau nach den Stichpunkten Softgrip oder beschichteter Griff halten.

Sieht man nun noch einmal detaillierter die Mauernutfräse an, sollten einem viele weitere Kleinigkeiten auffallen. So befindet sich in der Regel in der Nähe der Trennscheiben ein kleines Einstellrad bzw. ein Mechanismus mit dem man die Schlitztiefe einstellen kann.

Auf der anderen Seite der Maschine sollte man noch ein paar Lüftungsschlitze finden. Würde man diese abmontieren, käme der Motor zum Vorschein. Da in diese Schlitze oftmals Staub und Dreck eindringt, sollte man hier von Zeit zu Zeit zum Pinsel bzw. der Druckluft greifen. Das regelmäßige Reinigen des Motors ist nämlich essenziel wichtig um die Lebenserwartung der Maschine zu steigern.

Kleine Anmerkung zum Schluss

Natürlich unterscheidet sich der Aufbau bei den vielen unterschiedlichen Modellen und Herstellern am Markt immer wieder ein bisschen. Daher kann es vorkommen, dass man zum Beispiel die Spindelarretierung woanders findet, als hier beschrieben. Allerdings sollte dies die absolute Ausnahme darstellen